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Vier Generationen in 48 Stunden

21.1.2026

In einer beeindruckenden Lesung stellte am 20. Januar die in Bagdad geborene Autorin Mona Yahia ihren neuen Roman “Vier Tage – eine nahöstliche Tetralogie” vor. Moderiert wurde der Abend von Angela Spizig.

Dass Mona Yahia ein außergewöhnliches Werk gelungen ist, zeigen schon die bisherigen Rezensionen, die “Vier Tage” mit Gabriel Garcias Meisterwerk “Hundert Jahre Einsamkeit” vergleichen, oder die Autorin selbst als moderne Scheherazade. So weit will die Autorin nicht gehen. Aber wie sehr der Roman gefällt, zeigte das bis auf den letzten Platz ausverkaufte Kölner Literaturhaus sowie das große Interesse am Gespräch mit der Autorin nach der Lesung. Auch wenn Mona Yahia den Roman als ein fiktives Werk darstellt, sind doch die zahlreichen autobiographischen Hintergründe immer wieder spürbar und verleihen diesem große Authentizität.
Auf die Frage angesprochen, was sie – die wie viele arabisch-stämmige Juden aus ihrer Heimat fließen musste – am meisten vermisse, sagte Mona Yahia: Ich werde beim Schreiben immer wieder mit der Tatsache konfrontiert, dass ich keine richtige Muttersprache habe. Mit 16 Jahren musste sie die arabische gegen die hebräische Sprache tauschen, heute schreibt sie in Englisch und spricht im Alltag Deutsch.

Den Bericht zur Lesung finden Sie als PDF hier >>>

Bilder von der Lesung im Literaturhaus Köln